Telefon: +43(0) 662 834 602 - 0

Jungforscher schaffen Innovationspipeline Wissenschaft – Wirtschaft

Research Studios Austria FG präsentiert Wissenschaftsministerin Karl Innovationskooperationen von Unis und Fachhochschulen für den Markt

Wie Forschungsprojekte von den Universitäten und Fachhochschulen in technologische Innovationen für den Markt umgesetzt werden, zeigten sechs junge Forscherinnen und Forscher der Research Studios Austria Forschungsgesellschaft (RSA FG) Bundesministerin Dr. Beatrix Karl im Rahmen der Technologiegespräche in Alpbach. Die Ministerin konnte sich dabei überzeugen, dass Innovationen mit Methode in sehr unterschiedlichen Technologien angreifbare Ergebnisse zeigen.

„Diese Vielfalt und Breite der Themen zeigen, dass bei der RSA FG die Kooperation von Universitäten und den Fachhochschulen mit der Wirtschaft funktioniert“, sagte Wissenschaftsministerin Dr. Karl. Prof. Dr. Peter A. Bruck, Gesamtleiter und Geschäftsführer der RSA FG fügt an: „Die RSA FG hat eine wichtige Funktion: Die Karriere junger Forscherinnen und Forscher in der angewandten Forschung mit einem Fokus auf Exzellenz im Output zu ermöglichen. Innovationen funktionieren nicht auf Knopfdruck. Sie brauchen nachhaltige Strukturen und einer immer wieder optimierten Methode. Und genau das bietet die RSA FG mit ihren fünf Research Studios an den Uni- und FH-Standorten Wien, Linz, Salzburg und Innsbruck.“

Raumforschung am Boden, intelligente Werbung und Lerninnovation MicroLearning®

Beim Salzburger Research Studio iSPACE (Dr. Thomas Prinz, DI Eva Haslauer, DI Tobias Eder) standen bei der Präsentation drei Projekte im Vordergrund: Das EU-Projekt „AlpHouse“ erforscht und sammelt Wissen für die Sanierung alpiner Bauten. Der Output unterstützt lokale Handwerker, Architekten, Planer, Bauherren sowie Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung. Raumpotenziale, Raumindikatoren und Raumszenarien dienen beim Projekt „EULE – EuRegionale Raumindikatoren“ als Entscheidungsgrundlage für eine innovative Raumentwicklung. Das Projekt wird grenzübergreifend in Bayern und Salzburg umgesetzt. „Demochange“ beschäftigt sich mit dem demografischen Wandel, analysiert Stadt- und Umlandsbeziehungen, Arbeitsplatzentwicklung, Migration sowie regionale und kommunale Infrastrukturen im Alpenraum.

DI Bernhard Wally vom Research Studio Pervasive Computing Applications (PCA, Wien/Linz) stellte das Projekt „Displays“ in den Mittelpunkt: Intelligente Displays, die ihr Gegenüber erkennen, auf vielfältige Weise kommunizieren, über ihre Umgebung Bescheid wissen und auf äußere Einflüsse reagieren. Das von PCA entwickelt Smart City Light, auch „Media Marterl“ genannt, zeigt, dass intelligente Außenwerbung auch wirkt.

MicroLearning® mit dem KnowledgePulse® ist eine Methode aus dem Research Studio MicroLearning and Information Environments (MINE, Salzburg/Innsbruck/ Wien/Linz), mit der man in kompakten Übungseinheiten nachhaltig lernen und Wissen gezielt abrufen kann. Als Praxisbeispiel wurde in Alpbach zum einen präsentiert, wie im Bundeskanzleramt die Büroordnung mit MicroLearning® gelernt wird und so durch wirkungsorientiertes Lernen die Verwaltung optimiert wird (DI FH Eva Zöserl). Zum anderen wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit MicroLearning® zum Bildungsrundfunk 3.0 mutieren und seine Public Value entscheidend erhöhen kann (DI FH Gregor Cholewa).

 

Der Bericht zum Download

 

Telefon: +43(0) 662 834 602 - 0