Anwendung Details

Datum:
01.04.2020 – 31.03.2021

Unsere Kompetenz:
Data Analytics

Studio:
Smart Applications Technologies

Building Information Modelling (BIM) ist eines der wesentlichen Zukunftsthemen in der Baubranche. Obwohl die Definition von BIM nicht einheitlich geklärt ist, so umfasst der Begriff die Digitalisierung und durchgängige Datennutzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der Baubranche – vom Auftraggeber über die Planer, die Baufirmen mit sämtlichen Nachunternehmern, die Baustoff- und Bauteilhersteller bis hin zu beteiligten Behörden – ebenso wie die Weiterverwendung und Pflege der Informationen während des gesamten Lebenszyklus der Bauwerke. Um hier entgegenzuwirken wurde in den vergangenen Jahre Anstrengungen unternommen, um den Aufbau von digitalen Gebäudemodellen sowie die Benennung von Bauteileigenschaften zu standardisieren bzw. zu normieren, sowohl auf internationaler (siehe buildingSMART Data Dictionary) als auch auf nationaler Ebene (Merkmalserver der Universität Innsbruck). Auf Grund der erforderlichen Abläufe bei einer Normierung (intensive Abstimmung zwischen den Interessensvertretungen zur Erzielung eines gemeinsamen Konsenses) konnte diese Standardisierung zeitlich nicht mit den Entwicklungen in der Softwareentwicklung und den firmeninternen Entwicklungsprozessen mithalten.

Die ÖBV hat gemeinsam mit ihren Mitglieder*innen eine neue Herangehensweise erarbeitet, um die Definition von Bauteileigenschaften verwalten und diese mit anderen austauschen zu können. Dies wurde im Zuge einer Proof-of-Concept-Entwicklung eines Prototyps validiert. Aufbauend auf eine grundlegende Analyse der